7. September 2026

Gemeinsam für Demokratie in Magdeburg

Früh am Morgen des 5. Septembers machte sich eine 30-köpfige Delegation des Bezirksverbandes AWO Ostwestfalen-Lippe mit dem Bus auf den Weg zum Demokratiefestival nach Magdeburg. Mit dabei waren AWO-Flaggen, Regenbogenfahnen und Fahnen mit klaren Botschaften gegen Rassismus und für Vielfalt. Nach einem Zwischenstopp mit Kaffee und Brezeln führte die Reise weiter in die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.

Dort empfing die Teilnehmenden zunächst ein kräftiger Wind, bevor es vom Hauptbahnhof zum Willy-Brandt-Platz ging. Bereits vor Veranstaltungsbeginn war die hohe Polizeipräsenz sichtbar. Hintergrund waren verschiedene Demonstrationen und Kundgebungen rund um das Wochenende der Landtagswahl. Das Demokratiefestival selbst verlief jedoch durchgehend friedlich.

Die Gruppe aus Ostwestfalen-Lippe wurde herzlich von AWO-Kolleginnen und -Kollegen aus Magdeburg begrüßt. Auch die Präsidentin des AWO Bundesverbandes, Kathrin Sonnenholzner, war vor Ort. Neben der AWO beteiligten sich zahlreiche Verbände, Initiativen und Vereine, die gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt eintraten. Besonders präsent waren die „Omas gegen Rechts“, aber auch viele andere Gruppen setzten mit Bannern und Fahnen sichtbare Zeichen für eine offene Gesellschaft.

Der Demonstrationszug führte vom Hauptbahnhof zum Magdeburger Domplatz, wo anschließend das Demokratiefestival stattfand. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich rund 6.000 Menschen an der Veranstaltung. Auf der Bühne folgten Redebeiträge, Musik und kulturelle Beiträge, die Mut machten und die Bedeutung demokratischer Werte unterstrichen. Immer wieder wurde darauf hingewiesen, dass die Augen vieler Menschen in Deutschland auf Sachsen-Anhalt gerichtet waren, dessen Landtagswahl am folgenden Tag stattfand.

Auch die AWO OWL nutzte die Gelegenheit, ihre Haltung für Demokratie, Vielfalt und Solidarität sichtbar zu machen. Gegen 17 Uhr trat die Delegation die Heimreise an. Zurück blieb das gute Gefühl, gemeinsam mit vielen Tausend Menschen ein deutliches Zeichen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt zu haben.