AWO OWL

Verabschiedung der Absolvent*innen des AWO-Berufskollegs Bielefeld

Am 30.06. wurden die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen des Berufskollegs der AWO feierlich in der Ravensberger Spinnerei verabschiedet. 46 Schülerinnen und Schüler haben ihre Fachhochschulreife im Bereich Soziales und Gesundheit erworben, 73 Studierende haben die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher erfolgreich abgeschlossen, hiervon 25 in der praxisintegrierten Ausbildungsform. 21 Studierende haben ihr Abschlusszeugnis als Heilerziehungspfleger/in erhalten.
Die Moderator/innen der Veranstaltung - Frau Weber und Herr Schlenkhoff - verwiesen immer wieder darauf, dass sich das Berufskolleg im vergangenen Jahr durch die notwendige Digitalisierung von Ausbildungsprozessen sehr schnell weiterentwickelt hat. Dies war nur möglich durch die hohe Bereitschaft von Schülerinnen, Schülern und Kollegium, sich auf neue Formen des Unterrichtens einzulassen. Als erstes Berufskolleg in Ostwestfalen war es bereits im Herbst des vergangen Jahres möglich, Unterricht in Hybridform und auch vollständig digital zu erteilen, ohne dass es zu Unterrichtsausfall gekommen ist.
Der Vorsitzende der AWO OWL, Thorsten Klute, hob in seinem Grußwort auf die Bedeutung gut qualifizierter Fachkräfte für die Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe ab. Er verwies darauf, dass die Berufskollegs der AWO innovativ ausbilden und einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in OWL leisten. Er wünschte allen Absolventinnen und Absolventen einen guten Start in das Berufsleben bzw. für die weitere Studienkarriere.
Tobias Kämper, Schulleiter des Berufskollegs, betonte in seiner Rede, dass angehende Fachkräfte heute nicht nur fachlich gut ausgebildet sein müssen. Sie benötigen auch eine stabile Persönlichkeit, um den immer größer werdenden Anforderungen im Beruf gerecht zu werden.
Die Veranstaltung wurde abgerundet von Worten der Bildungsgangleitungen Silke Lange, Andrea Lamers und Gunhild Seifert-Keitel an die Abschlussklassen. Alle drei betonten, dass die Absolventinnen und Absolventen in diesem Jahr Besonderes geleistet haben, sowohl in den coronabedingt sehr hohen Anforderungen in den Praktika als auch im teilweise digitalen Schulbesuch.