AWO OWL

Trotz Corona: Vielfältige Kontakte und Unterhaltung in AWO-Seniorenzentren möglich

Seit Wochen gilt zum Schutz der älteren und vielfach vorerkrankten Menschen für stationäre Pflegeeinrichtungen zu Recht ein Betretungsverbot. Der Vereinsamung der Bewohnerinnen und Bewohner entgegenzuwirken, war neben der Pflege unter Krisenbedingungen eine weitere Herausforderung für die Pflegekräfte.

Mit viel Kreativität, Flexibilität und digitaler Technik wurde die Aufgabe in den Seniorenzentren der AWO in OWL gelöst. Hier einige Beispiele:

Telefonieren ist immer möglich

Nach wie vor besteht in den AWO-Seniorenzentren in Bad Salzuflen, Bielefeld, Extertal, Kirchlengern, Minden und Oerlinghausen die Möglichkeit, telefonisch Kontakt zu den Angehörigen zu halten. Wenn kein eigenes Telefon vorhanden ist, werden auch schon einmal Diensthandys für einen (Video-)Anruf genutzt.

Skypen ist kein Fremdwort

Einige Bewohnerinnen und Bewohner verfügen über Smartphones und Tablets, die sie zum Skypen nutzen. Anderen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von den Einrichtungen auf Wunsch Tablets zum Skypen zur Verfügung gestellt.

"Hofkonzerte" bringen Freude

In allen Einrichtungen wurden „Hofkonzerte“ veranstaltet. Mit sicherem Abstand konnten alle Bewohnerinnen und Bewohner vom Balkon oder aus dem Zimmer zuhören und zusehen.

"Wir denken an Euch!"

Alle AWO-Seniorenzentren in OWL haben Kontakt zu externen Einrichtungen wie Kitas. In Zeiten von Corona wurden Bilder und Briefe ausgetauscht. „Wir denken an Euch!“ – war das Motto der kontaktlosen Aktionen.

Infos und Grüße gehen hin und her

Auch der Kontakt zu den Angehörigen konnte – eingeschränkt – aufrechterhalten werden. Regelmäßig gab es Info-Briefe. Für Nachfragen standen die AWO-Beschäftigten telefonisch zur Verfügung. Gerne betätigten sie sich auch als Boten, um Briefe, Pakete und anderes an die Bewohner*innen im Haus zu übergeben. Auch das Wiedersehen und Grüßen am Fenster oder vom Balkon tut gut.

Gemeinsam etwas machen

Die Soziale Betreuung hat sich in allen Einrichtungen neu auf die Bedürfnisse der älteren Menschen eingestellt. Gruppenaktivitäten wurden verstärkt angeboten. Viele bekannte Spiele kamen wieder zum Einsatz. Singen, Gymnastik, Sitztanz, Gedächtnistraining machen gemeinsam noch viel mehr Spaß.

Videotelefonie und Videosprechstunden

Eine besondere Rolle spielte in den Einrichtungen die digitale Technik. Bisher wurden die Digitalisierung und das vorhandene WLAN vor allem dienstlich genutzt. Jetzt kommt es vermehrt direkt allen Bewohner*innen zu gute. So wurde im Frieda-Nadig-Haus in Bielefeld-Sennestadt für alle, die es wollten, Videotelefonie mit Angehörigen organisiert. Das Feierabendhaus in Bad Salzuflen bot Angehörigen und Bewohnern*innen „Videosprechstunden“ zu festen Zeiten.

 

Informationen über die jeweiligen Angebote vor Ort bieten die Seniorenzentren:

www.haus-rosenhoehe.de

www.frieda-nadig-haus.de

www.wilhelm-augusta-stift.de

www.feierabendhaus.de

www.seniorenzentrum-kirchlengern.de

www.robert-nussbaum-haus.de

www.friedrich-winter-haus.de

www.haus-muellerburg.de

 

Wir bleiben in Kontakt!