AWO OWL

Stadtwerke Lemgo liefern Ökostrom an AWO-Kitas in OWL

Das Ökostrom-Zertifikat wird übergeben. Hintere Reihe v.l.: Anna Krupa, Alina Schnaidt, Jana Marnitz, Arnd Oberscheven, Dr. Petra Rixgens, Flemming Neumann, Timo Tuchtenhagen. Vordere Reihe: Kinder der Kita.

24.10.2017

Nachhaltig und ökologisch zu handeln sind Ziele der AWO. Jetzt ist die AWO einen weiteren großen Schritt in Richtung „Energiewende“ gegangen. In 116 Kitas in OWL wird ab sofort Ökostrom eingesetzt.

Die Stadtwerke Lemgo liefern den Ökostrom. Arnd Oberscheven (Geschäftsführer Stadtwerke Lemgo) und Flemming Neumann (Kundenbetreuer) übergaben jetzt das Zertifikat in der AWO-Kita Wahmbecker Pfad in Lemgo an Dr. Petra Rixgens vom AWO-Vorstand. Die Kita-Kinder und –Mitarbeiterinnen freut es.

Bereits seit längerem, so Kita-Fachberaterin Jana Marnitz, werden Ökologie und Nachhaltigkeit in AWO-Kitas in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern und in den Arbeitsabläufen berücksichtigt. Im Einkauf, in der Ausstattung, in der Büroorganisation, bei Reinigung und Hygiene wird darauf Bezug genommen. Einige Kitas sind mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Die Verwendung von energiesparenden Geräten versteht sich von selbst.

Auch im Alltag ist dies zu sehen. Papierhandtücher kommen zum Einsatz, LEDs geben Licht, Mülltrennung und Müllvermeidung werden geübt. „Wir regen auch dazu an,“ berichten die stellvertretende Kita-Leiterin Anna Krupa und ihre Kollegin Alina Schnaidt, „einmal wieder zu Fuß zu gehen.“

Nun erfolgt der nächste Schritt: Umstellung auf Ökostrom in Kooperation mit den Stadtwerken Lemgo. AWO-Energiemanager Timo Tuchtenhagen hat die Vereinbarung eingefädelt. Der Ökostrom „kommt“ dabei nach der weltweit organisierten CO2-Bilanz aus Wasserkraftwerken in Norwegen. Rund 1,6 Mio. Kilowattstunden werden im Jahr in den Kitas verbraucht. Der Ökostrom wird minimal mehr als bisher kosten. Er bedeutet aber die Vermeidung von durchschnittlich 2.400 t CO2 im Jahr.

Der Natur und unserer Gesundheit tut es gut.