AWO OWL

Neue Wege in der stationären Pflege

Pflege tut gut. Bedarfsorientiert, wohnortnah und vor allem am Menschen orientiert muss sie sein. Im Projekt „Pflege stationär – weiterdenken!“ haben Praktiker*innen aus Bielefelder und Herforder stationären Pflegeeinrichtungen mehrerer Träger seit 2016 neue Wege erprobt, um den Ansprüchen gerecht zu werden. Am 5. September werden im MArtA Herford die Ergebnisse präsentiert.

In Kooperation mit den Städten Bielefeld und Herford haben die von Bodelschwingschen Stiftungen Bethel, das Ev. Johanneswerk und der AWO-Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe in einigen ihrer Pflegeeinrichtungen Angebote entwickelt, um die Versorgung alter, pflegebedürftiger, chronisch kranker Menschen wohnortnah zu verbessern, die Seniorenzentren zu offenen Zentren im Quartier weiterzuentwickeln.

Bestehende Angebote wurden für die Bürger des Stadtteils geöffnet, neue Angebote konzipiert und umgesetzt. Allianzen mit quartiersansässigen Pflege-Akteuren wurden geschmiedet. Das Alters-Institut in Bielefeld hat das von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW geförderte Projekt koordiniert. Die Gesundheitsfakultät der Universität Bielefeld hat die Arbeit wissenschaftlich begleitet.

Zum Abschluss des Projektes sind alle fachlich oder persönlich Interessierten, Beteiligten und Betroffenen am 5.9. in das MArtA Herford (Goebenstr. 2) eingeladen, um die Ergebnisse der mehrjährigen Arbeit kennenzulernen. Neben der Vorstellung der neuen Konzepte und Produkte sowie ihrer Bewertung werden die Bedeutung von Pflegeheimen für das sie umgebende Quartier sowie die Herausforderungen, die aus einer Öffnung erwachsen, diskutiert.

Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 0521 8012586 (Alters-Institut, www.alters-institut.de  )