AWO OWL

Klute: „Wohnraum ist Lebensgrundlage und keine Ware“

Bezahlbarer Wohnraum fehlt in vielen Städten und Regionen Deutschlands. Auch in Ostwestfalen-Lippe gibt es Engpässe. Viele Familien müssen mehr als die Hälfte ihres Einkommens für die Miete ausgeben. Sozialwohnungen? Fehlanzeige! Die AWO fordert mehr bezahlbare Wohnungen und besseren Mieterschutz.

Personen und Familien mit geringem und mittlerem Einkommen müssen lange auf bezahlbaren Wohnraum warten oder sie werden gar aus ihrem Wohnquartier verdrängt. Ihre Existenz ist bedroht. Für die AWO ist die Situation nicht mehr tragbar. Auch Mietpreisbremsen haben noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Thorsten Klute vom Vorstand der AWO OWL: „Wohnraum ist Lebensgrundlage und keine Ware. Wir brauchen eine Wende in der Mietpreispolitik und mehr öffentliches Engagement im Sozialwohnungsbau.“

Aktuell unterstützt die AWO OWL deshalb auch die Initiative der SPD, Mieten nur noch in der Höhe der Inflationsrate erhöhen zu dürfen und weitere bezahlbare Wohnungen zu bauen. Klute: „Schneller bauen, ist ein Weg. Aber bis ausreichend neue Wohnung gebaut sind, wird noch einige Zeit vergehen. Der Mieterschutz im Bestand darf in der Zwischenzeit nicht vergessen werden.“

Die AWO begrüßt in diesem Zusammenhang auch das Milliarden-Paket der Bundesregierung zum Wohnungsbau. „Es geht aber“, so Thorsten Klute, „noch nicht weit genug.“ Die Eindämmung der Spekulation mit Boden, eine bessere Wohnungsaufsicht und stärkere Zweckentfremdungsverordnungen sind nach Ansicht der AWO notwendig. „Jetzt muss gehandelt werden“, fordert Thorsten Klute.

Weitere Infos: www.awo-owl.de  od. www.awo.org