AWO OWL

Gesprüht und nicht gekleckst

Stolz präsentieren die jungen Künstler*innen ihre Werke: (v.l.n.r.) Dominik, Mathilda, Patrick, Laura, Rebecca, Tabea, Cevin, Leonie, Viktoria, Danil, Niklas und Florian Ferrari (Graffiti-Künstler)

Häufig sind sie ein Ärgernis, manchmal schön und informativ, als Kunstform aber anerkannt: Graffiti. Auf Einladung des AWO-Kinder- und Jugendzentrums „die 9“ konnten Herforder Mädchen und Jungen jetzt erste Erfahrungen mit dem Medium sammeln.

Gemeinsam mit dem Bielefelder Graffiti-Künstler Florian Ferrari gestalteten bzw. besprühten sie in den Herbstferien bei schönstem Wetter Leinwände fürs eigene Zimmer. Los ging es aber zunächst mit einer Einführung in das Thema „legale Graffiti“. Sich nicht an die Regeln zu halten, kann teuer werden. Danach stand „die Dose“ im Mittelpunkt. Während ein Teil der 10- bis 17-jährigen gleich direkt „frei Hand“ loslegte, fertigten andere zunächst Skizzen und Schablonen an. An einem Tag sind so sehr individuelle und kreative Kunstwerke entstanden. Fazit: Spaß hat es gemacht und das Zimmer zuhause sieht jetzt noch schöner aus.