AWO OWL

Gesellschaftliche Werte mit Leben füllen

Pia Nacke (vorne v.l.) vom Jugendwerk OWL, Ute Diekmann, Thorsten Klute (hinten v.l.) und Marja Griepenburg von der AWO OWL sowie Carlotta Hoffmann vom Jugendwerk OWL haben den AWO-Tag für die rund 200 Freiwilligendiestler organisiert.

Rund 200 Freiwilligendienstler der AWO OWL treffen sich in der Löhner Werretalhalle.

Alle Personen, die ihren Freiwilligendienst beim AWO-Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe leisten, waren am Montag in die Werretalhalle nach Löhne gekommen, um sich anlässlich des 100-jährigen Bestehens der AWO mit ihren Werten zu beschäftigen. „Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz – große Worte, die wir heute mit Leben füllen wollen“, so Ute Diekmann, Koordinatorin für die Freiwilligendienste bei der AWO OWL. Entstanden sind ein kurzer Film, ein Spiel und ein Radio-Beitrag, der sogar am 18. Mai um 18:04 Uhr bei Radio Bielefeld gesendet wird.

Thorsten Klute vom Vorstand der AWO OWL dankte den Anwesenden für ihr Engagement und betonte: „seit unserer Gründung bieten wir Hilfe zur Selbsthilfe. Wir als AWO sind jedoch mehr als ein sozialer Dienstleister, wir sind ein sozialpolitischer Verband und stehen für gesellschaftliche Werte, die wir gerade heutzutage kompromisslos gegen rechte Hetze verteidigen.“ Während ihres Einsatzes werden die Freiwilligen regelmäßig in Kleingruppen von rund 25 Personen von der AWO OWL und deren Jugendverband, dem Jungendwerk OWL, betreut.

Doch was ist eigentlich ein Freiwilligendienst? Das ist ein Freiwilliges Soziales Jahr für junge Leute bis 27 Jahren, der Bundesfreiwilligendienst für Personen ab 27 Jahren, sowie der Bundesfreiwilligendienst mit Fluchterfahrung für geflüchtete und Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Social FOR. Dies ist eine besondere Kombination der AWO OWL mit der Falkschule in Bielefeld, bei der der Realschulabschluss nachgeholt wird und gelichzeitig mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr kombiniert wird. Eingesetzt werden die Freiwilligen in allen Einrichtungen der AWO OWL, hauptsächlich in Kitas und Seniorenzentren und in der offenen Ganztagsbetreuung in Grundschulen sowie in Jugendzentren, Tagesgruppen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.