AWO OWL

Gegen Rassismus: „Gütersloh für alle“

Thomas Hellmund (AWO), Jörg Teckemeier (Jugendförderung), Sophie Brzezinski (AWO), Henning Schulz (Bürgermeister), Frank Mertens (Integrationsbeauftragter) stellten das Programm der Aktionswochen vor.

Ein Zeichen gegen Rassismus setzen vom 11. bis zum 24. März Gütersloher Vereine, Verbände und kommunale Einrichtungen. Unter dem Motto „Gütersloh für alle!“ organisieren sie Workshops, Fachvorträge, Kunst- und Kulturveranstaltungen. Schirmherr der Aktionswochen ist Bürgermeister Henning Schulz.

Die Veranstaltungen sollen, so Thomas Hellmund von der AWO-Integrationsagentur und Mitorganisator, „Orte der Begegnung und des Austausches“ werden. Dies erhofft sich auch Bürgermeister Schulz. Er wünscht sich, dass die Veranstaltungen dazu beitragen, „Vielfalt als Qualität zu begreifen.“ Bewusstsein zu schaffen, aber „ohne erhobenen Zeigefinger“, so Schulz, ist das Ziel.

Begegnung und Austausch ...

Das Spektrum der angebotenen Veranstaltungen ist breit. Gemeinsam kochen und essen, interessante Filme begucken, einen Gottesdienst besuchen, sich mit einzelnen Aspekten des Rassismus auseinanderzusetzen, ist möglich. Alle Veranstaltungen sind in einem Programmheft zusammengefasst. Es liegt an vielen Stellen in Gütersloh aus und ist auch online verfügbar.

In der Hauptveranstaltung am 21. März wird Prof.´in Dr.´in Nivedita Prasad von der Alice-Salamon-Hochschule in Berlin ab 18:00 Uhr beim Assyrischen Mesopotamien Verein Gütersloh e.V. in der Sedanstraße 2 über Menschenrechte und wie diese im Kampf gegen Rassismus nutzbar sind, referieren.

... ohne erhobenen Zeigefinger

Zum Veranstalterkreis gehören der AK Asyl, Amnesty International Gütersloh, der Assyrische Mesopotamien Verein Gütersloh e. V., die AWO OWL e. V., Bündnis 90/Die GRÜNEN, der DRK-Kreisverband Gütersloh, das Islamische Zentrum Gütersloh e. V., das Jugendparlament, SJD – Die Falken – KV Gütersloh, die Gleichstellungsstelle, die Jugendförderung und der Integrationsbeauftragte der Stadt Gütersloh sowie die Stiftung Begegnung und Willkommen in Rheda-Wiedenbrück e. V.

Die Koordination liegt in den Händen der AWO-Integrationsagentur und der AWO-Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit Für Rückfragen stehen Thomas Hellmund (Tel: 05241 40338–16) und Sophie Brzezinski (Tel: 05241 40338–18) zur Verfügung.