AWO OWL

Freie Fahrt für Freiwillige

#freiefahrtfuerfreiwillige – die FSJ, FÖJ und BFD-Zentralstellen unterstützen die Forderung von Freiwilligen nach kostenfreien oder kostengünstigen ÖPNV-Tickets für alle Freiwilligen in Deutschland in ihrem jeweiligen Bundesland.

Busse und Bahnen sollten so günstig wie möglich für die Freiwilligen nutzbar sein. Das ist längst nicht überall der Fall. Deshalb machen die Freiwilligen mit der Kampagne #freiefahrtfuerfreiwillige am 5.12.2019 in den Sozialen Medien auf sich und ihre Forderungen aufmerksam:

1. Freiwillige müssen ihre Dienststelle erreichen,

2. Freiwillige sollten möglichst umweltschonende Verkehrsmittel nutzen.

Durch kostengünstige Tickets für Bus und Bahn erhält Freiwilliges Engagement mehr Wertschätzung in der Öffentlichkeit, zudem wird Interessierten der Zugang zum Freiwilligendienst erleichtert. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat letztes Jahr ihr Konzept für ein „Jugendfreiwilligenjahr“ vorgelegt, in dem auch ein Zuschuss für den ÖPNV enthalten ist. Umgesetzt wurde diese Idee bisher nicht.

Im Sinne der Freiwilligen und der Stärkung des gesellschaftlichen Engagements sollte die Bundesregierung den Worten nun Taten folgen zu lassen. Wir fordern daher von der Bundespolitik die Verbesserung der Rahmenbedingungen und die Stärkung der Wertschätzung für freiwilliges Engagement.

Rund 80.000 Freiwillige in ganz Deutschland engagieren sich pro Jahr in einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) oder einem Bundesfreiwilligendienst (BFD). Um zu ihrer Einsatzstelle zu gelangen, nutzen die meisten Freiwilligen die umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bus und Bahn. Das Ticket müssen sie meist selbst von ihrem Taschengeld (maximal 402 Euro) bezahlen.

Um sich nachhaltig für unsere Gesellschaft einsetzen zu können, sind die Freiwilligen auf möglichst kostengünstige oder kostenlose ÖPNV-Tickets angewiesen. Die Freiwilligendienste sind wichtige Bildungs- und Orientierungszeiten und eine besondere Form des Bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland.

Die Aktion wird unterstützt durch die verbandlichen Zentralstellen und Träger im BFD, FSJ und FÖJ.