AWO OWL

„bem-vindo“ heißt willkommen

Modellprojekt für geflüchtete Kinder an Bielefelder und Bünder Schulen zieht Bilanz

Viele Anstrengungen wurden unternommen, um Kinder aus Flüchtlings- oder EU-Zuwanderungsfamilien im deutschen Schulsystem zu unterstützen. Das von der Stiftung Wohlfahrtspflege geförderte Modellprojekt „bem-vindo“ ist eine der besonderen Art.

„bem-vindo“ hat an Bielefelder und Bünder Grundschulen „Bildungsverantwortungsgemeinschaften“ aufgebaut, um durch die Vernetzung von Partnern Kindern und ihren Familien individuell sozial-emotional, sprachlich, psychisch, schulisch und kulturell zu helfen. Nach anderthalb Jahren ist Zeit, Bilanz zu ziehen.

Deshalb lädt das AWO-Projektteam Beteiligte und Interessierte zu einem Fachtag nach Bielefeld ein. Am 26. April werden im Elfriede-Eilers-Zentrum die „Gute-Praxis-Beispiele“ aus den Schulen in der Arbeit mit Kindern, Familien, Schulen und anderen Kooperationspartnern vorgestellt.

Den Anfang macht Prof. Dr. Paul Mecheril. Er hält den Einführungsvortrag zum Thema „Herausforderungen in der Schule durch Flucht und Migration – wo stehen wir?“. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung durch die Universität Bielefeld stellen Prof. Dr. Ullrich Bauer und Sandra Schlupp (MA) vor. Das bem-vindo-Team selbst kommt zwischendurch und in den Pausen zu Wort. Renate Brinkmann, Christine Kunsleben, Sarah Klewe, Alexander Olaopa und Teresa Pinheiro berichten aus der Praxis.

Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion, an der neben Paul Mecheril und Teresa Pinheiro auch Tanja Schürmann vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Herford, Schulleiterin Claudia Fischer von der Osning-Schule sowie Wolfgang Barth vom AWO-Bundesverband teilnehmen. Für Interessierte ist die Teilnahme kostenlos.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 0521 9216-452 oder teresa.pinheiro@awo-owl.de