AWO OWL

AWO-Personalleiter in den Ruhestand verabschiedet

Klaus Krebs (Mitte) wurde nach 33 Jahren bei der AWO OWL von Klaus Dannhaus (li.), Dr. Petra Rixgens und Thorsten Klute (re.) vom Vorstand verabschiedet. Claudia Rüter (2.v.li.) wurde als Nachfolgerin begrüßt.

Ruhig und sachlich, kompetent und bestimmt: So kennen die Beschäftigten der AWO OWL Klaus Krebs. Nach 33 Jahren bei der AWO, davon 27 Jahre als Personalleiter, wurde der gebürtige Duisburger jetzt mit einer Feier im Elfriede-Eilers-Zentrum in den Ruhestand verabschiedet.

„Wir verdanken Klaus Krebs sehr viel,“ so AWO-Vorstandsvorsitzender Klaus Dannhaus. „Er hat das Personalmanagement der AWO OWL maßgeblich modernisiert und zukunftssicher ausgerichtet.“

Im September 1984 kam Klaus Krebs zum AWO-Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe. Als pädagogischer Mitarbeiter des Weiterbildungswerkes organisierte er Kurse und Seminare für Erwachsene. Von politischer Bildung, Heilfasten über kreatives Gestalten bis hin zum Yoga reichte das Spektrum.

In seiner Kernqualifikation als Soziologe mit Schwerpunkt Arbeit und Organisation wurde er gut ein Jahr später gefordert. Gemeinsam mit Einrichtungen und Gliederungen organisierte Klaus Krebs Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsförderungsprojekte. Auch der Aufbau einer Fachberatung Schuldnerberatung wurde so möglich.

Mitte 1990 folgte der Wechsel in die Personalabteilung des AWO OWL, deren Leiter er 1991 wurde. Fünf Mitarbeiterinnen betreuten zu der Zeit ca. 900 Personalfälle beim Bezirksverband und ca. 600 bei den AWO-Kreisverbänden. Heute sind in der Personalabteilung 30 Menschen beschäftigt. Sie bearbeiten 6.500 Personalfälle und sind u.a. auch für die Freiwilligendienste (BFD und FSJ), die Fort- und Weiterbildung, die Nachwuchsförderung oder auch das Job-Ticket sowie die betriebliche Altersvorsorge zuständig.

Ein modernes, EDV-gestütztes Personalmanagement wurde eingeführt. Ein externes Rechenzentrum unterstützt. Über zwanzig Betriebsvereinbarungen zu vielen Fragen der Arbeit (Urlaub, Dienstplan, Gleitzeit) wurden mit dem Betriebsrat abgeschlossen. Soziale Leistungen des Arbeitgebers „AWO“ wie das Betriebliche Gesundheitsmanagement und psychosoziale Unterstützungen wurden von der Personalabteilung umgesetzt. Auch als Mitglied der Tarifkommission der AWO in NRW konnte Klaus Krebs Akzente setzen. 2008 wurde für die Beschäftigten die Grundlage für ein modernes Tarifrecht geschaffen; weitere acht Änderungstarifverträge folgten.

Das soziale Engagement des wertegebundenen Unternehmens „AWO“ ist ein besonderes Anliegen und ein Verdienst von Klaus Krebs. So stieg innerhalb von 5 Jahren bis 2006 die Beschäftigungsquote von Schwerbehinderten auf über 5 %. Die Quote konnte trotz großen Personalzuwachses in der Folge immer gehalten werden.

Die Nachfolge in der Personalleitung wurde frühzeitig geregelt. Umsichtig wie er ist, hat Klaus Krebs dies seit längerem vorbereitet. Die Juristin Claudia Rüter wird die Aufgabe übernehmen. Bei der „Stabübergabe“ erhielt sie einen Brieföffner, den Klaus Krebs bereits von seiner Vorgängerin erhalten hatte. Kontinuität und Nachhaltigkeit sind damit gewährleistet.