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23.12.2011 - Neues Leben im „Alten Logierhaus“

Zu Besuch in der SeniorenHausgemeinschaft Lietholzstraße

Ein Bild des Salzufler Künstlers Redzep Memisevic hängt jetzt in der SeniorenHausgemeinschaft Lietholzstraße. Klaus Dannhaus (li.) und Norbert Wellmann brachten es Karin Wehmann, Marianne Wegener und Maria Brandt (v.l.n.r.) als Gastgeschenk mit. Ein persönliches Weihnachtsgeschenk gab es für jede obendrauf.
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Ein Bild des Salzufler Künstlers Redzep Memisevic hängt jetzt in der SeniorenHausgemeinschaft Lietholzstraße. Klaus Dannhaus (li.) und Norbert Wellmann brachten es Karin Wehmann, Marianne Wegener und Maria Brandt (v.l.n.r.) als Gastgeschenk mit. Ein persönliches Weihnachtsgeschenk gab es für jede obendrauf.
Bad Salzuflen. „Morgens treffen wir uns immer zum Kaffee.“ – Marianne Wegener (90) und Maria Brandt (88) gefällt es in der SeniorenHausgemeinschaft Lietholzstraße. Erst seit rund 100 Tagen gibt es die neue AWO-Einrichtung in Bad Salzuflen. Jetzt erhielten sie und Karin Wehmann (75) Besuch von höchster AWO-Ebene.
 
Wie in einer Wohngemeinschaft leben im „Alten Logierhaus“ am Salzufler Kurpark seit Anfang September Seniorinnen und Senioren zusammen. Individuelles Wohnen und gemeinsames Leben zu günstigen Mieten sind in dem neuen AWO-Haus möglich. Bei Bedarf steht das Seniorenzentrum Feierabendhaus mit seinen Angeboten zur Verfügung.

Individuell wohnen, gemeinsam leben

Acht der 11 Appartements auf drei Etagen sind bereits vermietet. Jedes hat einen eigenen Sanitärbereich. Auf jeder Etage steht eine großzügige Gemeinschaftsküche zur Verfügung. Um zu erfahren, wie alles läuft, waren jetzt AWO-Präsidiumsvorsitzender Norbert Wellmann und AWO-Vorstandsvorsitzender Klaus Dannhaus zu Besuch und führten ein Gespräch mit einigen Bewohnerinnen.

Marianne Wegener (90): „Umzug nicht bereut“

Die Eindrücke der ersten 100 Tage in der neuen AWO-Einrichtung waren Thema des Gespräches bei Kaffee und Kuchen.
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Die Eindrücke der ersten 100 Tage in der neuen AWO-Einrichtung waren Thema des Gespräches bei Kaffee und Kuchen.
Marianne Wegener hat den Umzug nicht bereut. Sie schätzt das gemeinsame Frühstück mit ihrer Mitbewohnerin Frau Brandt. Die Nähe zum Kurpark und das AWO-Café im Bürger-Erlebnis-Park gefallen beiden. An Veranstaltungen im benachbarten Seniorenzentrum nehmen die Salzuflerinnen gerne teil. Praktisch ist auch, dass Friseur und Fußpflege gleich nebenan vorhanden sind.
 
Für alle Fragen des Lebens stehen den Bewohnern der Lietholzstraße Stefanie Obrok vom Sozialen Dienst des Feierabendhauses und die „Bufdi“ (Bundesfreiwilligendienstlerin) Christine Göttsche zur Seite. Sie helfen beim Einzug und bei der Eingewöhnung. Auch für Gruppen von außerhalb, die den großen Gemeinschaftsraum mit Küche im Erdgeschoß nutzen wollen, sind sie Ansprechpartnerinnen.
 
Sonja Rodschinka, Leiterin des Feierabendhauses, schmiedet schon neue Pläne: „Wenn alle Appartements vermietet sind, können wir auch Gymnastik oder andere gemeinsame Angebote organisieren.“ Die Vorteile der SeniorenHausgemeinschaft liegen für sie auf der Hand. In der Gemeinschaft können neue Beziehungen geknüpft werden, gemeinsam kann man alt werden und „durch Dick und Dünn gehen“.

Netzwerk für Senioren geschaffen

Die positiven Eindrücke haben die AWO-Vertreter, Norbert Wellmann und Klaus Dannhaus, mit Freude vernommen. Rundet doch die SeniorenHausgemeinschaft das Serviceangebot der AWO in Bad Salzuflen ab. In der offenen Seniorenarbeit sind die AWO-Ortsvereine aktiv. Zeitweilige Betreuung bietet die Tagespflege an der Roonstraße. Ambulante Hilfe ermöglicht der Pflegedienst der AWO Lippe. Preiswertes Wohnen ist in der Lietholzstraße möglich. Wohnen und Pflege gibt es im Seniorenzentrum Feierabendhaus.
 
Weitere Informationen unter Tel. (05222) 334 500 (Sonja Rodschinka)